Seit 2001 ist im Schumann-Haus eine Ausstellung zum Leben und Werk von Robert und Clara Schumann in Leipzig sowie zu den Gästen des Künstlerpaares zu sehen. Mit Texten zur privaten Chronologie, Bilddokumenten und knappen Kommentaren sowie durch verschiedene Exponate, darunter zwei historische Instrumente, wird das Leben des Künstlerpaares in Leipzig erhellt.
Die Ausstellung entstand im engen Zusammenwirken mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, den Leipziger Städtischen Bibliotheken und der Leipziger Universitätsbibliothek, dem Robert-Schumann-Haus Zwickau, der Sächsischen Landesbibliothek sowie privaten Leihgebern. Der Aufbau wurde von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Chemnitz gefördert.
2008 und 2009 wurde die Dauerausstellung im Schumann-Haus Leipzig erweitert. Nach der Neugestaltung des ehemaligen Flures in der Schumann-Wohnung konnte schließlich auch Schumanns einstiges Arbeitszimmer in das Museum einbezogen werden. Die Lage dieses Raumes, in dem Schumann einige seiner berühmtesten Werke komponierte, war lange Zeit nicht eindeutig feststellbar. Erst 2004 wurde der Grundriss der Schumann’schen Wohnung zweifelsfrei identifiziert. Durch großzügige Überlassung des Raumes durch den Hauseigentümer Rahn Dittrich Group konnte das Arbeitszimmer in den Museumsrundgang dauerhaft integriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Möglich wurde diese Erweiterung durch die freundliche Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig, ferner durch eine Förderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Realisiert wurde das Projekt durch das Leipziger Gestaltungsbüro Gourdin & Müller.
www.ostdeutschesparkassenstiftung.de

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